Glücklicher werden? Stichwort Dankbarkeit

 

Wie du auf Dauer glücklicher werden kannst? Ich hatte gestern mit Steffi nach unserem Shooting ein sehr inspirierendes Gespräch und möchte mit euch ein paar Worte teilen, die noch bei mir im Kopf herumschwirren. Achso, und ein paar Bilder aus dem Shooting gibt es natürlich auch gleich zu sehen!

 

Ein wichtiger Schritt glücklicher im Alltag zu sein, liegt für mich in der Dankbarkeit. Dankbar-Sein ist eine der Eigenschaften, in der wir Deutschen einiges an Nachholbedarf haben. Während meiner Reise durch Asien im vergangenen Jahr ist mir eine Sache extrem aufgefallen. Die Leute haben teilweise zwar wenig Geld, wohnen in Hütten, haben kaum etwas zu essen, aber sie sind reicher, als viele von uns. Weil sie dankbar sind für was sie haben. Für ihre Familie, für das Dach über ihren Kopf und für das Essen. Wir dagegen regen uns schon auf, wenn es an der Supermarktkasse 2 min länger dauert, wir für 23 Sekunden im Stau stehen oder die Pizza im Ofen verbrannt ist. Und wenn zwei der Sachen an einem Tag passieren, ist der Nervenzusammenbruch nicht mehr weit.

 

Aber mal Spaß beiseite. Wir haben alle ein Dach über dem Kopf, leben in einem sicheren Land, haben immer genug zu essen, eine Toilette, fließendes Wasser, eine tolle Chance auf Bildung und das Recht der Meinungsfreiheit. Und das waren nur die Dinge, die die Wenigsten von uns als besonders ansehen. Wir sollten uns etwas mehr Gedanken machen, warum wir uns aufregen und wo uns das hinführt. Und wenn dir doch mal alles über den Kopf wächst und du dich in Problemen verrennst, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, um etwas Abstand zu gewinnen. Ich gehe gerne joggen oder meditiere 10-15 min. Manchen hilft es vielleicht Musik zu hören oder auf einen Hügel zu gehen, auf die Stadt runter zu blicken und zu merken, wie klein unsere Probleme doch eigentlich sind.

 

Glücklich-Sein ist für mich eine Einstellung. Wenn du mit dem Glaubenssatz in den Tag startest, dass sowieso alles schief gehen wird, dann rate mal was passiert. Es werden zwar positive Dinge geschehen, du wirst sie aber weniger wahrnehmen, weil du den Fokus auf das Negative legst. Und dann wirst du dir selbst sagen: „Ich wusste doch, dass es so kommt.“ Startest du aber positiv in den Tag, wirst du all die schönen Sachen, die dir widerfahren, viel stärker wahrnehmen. Klar, es wird nicht immer alles funktionieren, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Weil du kleine Rückschläge nicht so stark wertest. Und am Ende des Tages sagst du dir selbst: „Ich wusste doch, dass der Tag ein Erfolg wird.“ Merkst du was?

 

Ich habe auch noch einen kleinen Tipp für die Zukunft. Nimm dir abends nur 2-3 min Zeit, einen Block und einen Stift zur Hand. Schreibe 3 kleine Dinge auf, für die du heute dankbar warst. Deine Notizen sollten sich von Tag zu Tag aber nicht wiederholen. Du wirst erstaunt sein, wie viele Kleinigkeiten dir auffallen werden und wie das deinen Alltag beeinträchtigt. Es reicht schon die Übung 2 Wochen zu machen, um einen Unterschied in deinem Mindset zu bemerken. Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und einen tollen Start in die Woche!

Dein Toni

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