Von Byron Bay bis zu den Hippies

 

Weiter in der Reise. Wir ließen Sydney morgens bei strahlendem Sonnenschein hinter uns. Wir beide waren schon gespannt, was uns in Byron Bay so erwarten würde. Auf dem Weg sammelten wir noch zwei andere Backpacker ein, mit denen die erste Station Port Macquarie, wo wir unser Lager aufschlugen. Einen guten Goonsuff später am nächsten Morgen, führte uns der Pacific Highway bis Coffs Harbour. Nach insgesamt drei Tagen kamen wir im gemütlichen Byron Bay an. Einer der beliebtesten Ort für Backpacker in ganz Australien. Eine etwas alternative Kleinstadt mit ganz besonderem Charme. Ein Ort, in dem es keinen stört, ob du im Auto direkt am Strand schläfst.
Viel unternommen haben wir nicht, aber darum geht es in Byron auch nicht. Vielmehr lehnt man sich zurück, genießt die Sonne und schaut den Surfern beim Wellenreiten zu.

Da ein Friseur zwischen 50 und 70$ gekostet hat, haben wir uns spontan einen Rasierer für 17$ zugelegt. Als Backpacker kann man sich natürlich mal auf dem öffentlichen WC gegenseitig die Seiten rasieren. Kein Problem. Aber das war auch schon die krasseste Story, die ich zu bieten habe.

Nach ein paar Tagen verabschiedeten wir uns von dem schönen Byron und das nächste Ziel hieß Nimbin. Immer in Richtung Landesinnere kurvten wir auf schmalen Straßen durch die etwas bergigere und sehr grüne Landschaft. 1238 Schlaglöcher später erreichten wir das kleine Bergdorf. Im süßen Nimbin, als Hippiedorf bekannt, fühlt man sich, als wäre man in einer anderen Welt. Alle Läden sind bunt, in den Cafes läuft verträumte Musik und die Leute sind super freundlich. An den ‚besonderen Duft‘ gewöhnt man sich schnell. Umgeben von älteren Männern, die genüsslich ihr Gras rauchen, genießen wir einen Cappucino. Man lernt schnell, dass dieses kleine Dorf anders tickt. Hier geht es nicht um Geld, es zählen ganz andere Werte. Noch nie habe ich so eine Entspanntheit erlebt.

Am nächsten Morgen geht es aber schon wieder weiter für uns, zurück an die Küste. Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichen wir Surfers Paradise. Die Skyline ist beeindruckend. Wolkenkratzer, die direkt an der Promenade herausragen. Wenn es dunkel wird, leuchten die Gebäude in allen Farben und die Nacht wird zum Tag gemacht. Was für ein Kontrast zu Nimbin! Trotzdem fühlen wir uns auch hier von Anfang an wohl. Wir checken noch am Ankunftstag für vier Nächte ins Hostel ein. Luxus pur für zwei Jungs, die normalerweise im Kofferraum eines Kombis pennen. Die Zeit in Surfers ist geprägt durch unzählige Runden Tischtennis, einen Pool im Hostel und in der Sonne liegen. Ich muss sagen, die Kombination hat mir außerordentlich gut gefallen.

Aber nach den vier Tagen geht es auch schon weiter nach Brisbane. Nach einer Stunde Fahrt haben wir schon unser Ziel erreicht. Zu Gast sind wir bei einem Teil von Davids Verwandtschaft. Eine super liebe Frau, Maree und ihr Partner nehmen uns herzlich auf. Zwei Wochen haben wir hier verbracht und gemacht haben wir nicht viel. Das Bett und Wifi genossen, rumgefahren und gut gegessen. Wir wurden zum koreanischen BBQ eingeladen uns es war der absolute Hammer! Wir hatten unsere eigene Grillplatte am Tisch und All you can eat. Ist das geil?
An einem anderen Abend fuhren wir zu einem Aussichtspunkt. Einfach wunderschön, wie sich die Stadt mit all ihren Lichtern vor uns erstreckt hat.

Die Bilder sind alle sehr spontan hier in Australien entstanden und verteilen sich auf die verschiedensten Orte.

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