Warum du das tun solltest, was du liebst?

 

Jaja, ich weiß, das mit dem regelmäßigen Schreiben ist immer noch nicht meine Stärke. Ich versuche auch gar nicht Ausreden zu finden, sondern fange direkt mit dem Thema an. Nebenbei gibt es noch ein paar Bilder von dem Wochenende in Schladming zu sehen.

Ich hab es mal wieder geschafft. Den Blogartikel gestern Abend fast zu Ende geschrieben und heute gemerkt, dass 80% davon Käse waren. Also habe ich schnell das Thema geändert und von Neuen begonnen 😀 Inspiriert von einem Gespräch mit meiner Mutter, sitze ich jetzt vor dem Computer und schreibe diesen Artikel. Ich bin vor Kurzem auf ein Buch namens „Feierabend. Warum man nicht für seinen Job brennen muss“ gestoßen.

Allein bei dem Titel musste ich mich stark bremsen, um nicht direkt eine heiße Diskussion zu entfachen. Wie du dir vielleicht denken kannst, ist so eine Aussage in meinen Augen schlimmer, als mein Blogartikel von gestern. Deshalb werde ich den folgenden Text in eine Motivationsrede umwandeln.

 

Einer der im Buch aufgeführten Gründe, warum man für seinen Job nicht brennen müsse, ist folgender: Man arbeitet schließlich, um Geld zu verdienen. Recht hat der Autor ja, aber in der heutigen Zeit haben wir eine bessere Chance denn je, Spaß und Job zu vereinen. Ein durchschnittlicher Mensch verbringt ca. 90.000 Stunden seines Lebens auf Arbeit. Da solltest du dir schon gut überlegen, ob du zu der Hälfte der Menschen gehören möchtest, die unzufrieden mit ihrem Job ist oder nicht.

Natürlich ist das nicht immer einfach. Wenn dir nach dem Abitur bzw. Schulabschluss gesagt wird, dir stünden alle Türen offen, bist du oft erstmal erschlagen. Da genau die passende Ausbildung oder das passende Studium zu beginnen ist einfacher gesagt, als getan. Aber ich kann dich nur ermutigen deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Auch wenn du vielleicht nicht den „typischen Weg“ einschlägst, den dein Umfeld von dir erwartet. Denn letzendlich geht es um dich und darum, ob du glücklich bist. Und zum Glücklich-Sein gehört für jeden etwas anderes.

 

Das zu tun was du liebst, bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich. Du bist automatisch motivierter, deine Ziele zu erreichen. Denn plötzlich ist nicht nur Geld verdienen deine Motivation. Du arbeitest, weil du ein persönliches Ziel erreichen möchtest und zusätzlich dazu verdienst du Geld. Dadurch wirst du deine Ziele schneller erreichen und auf lange Sicht hin glücklicher werden.

 

Der Autor sieht in der Leidenschaft den Grund für das Versagen vieler Start-Up-Unternehmen und Mitarbeiter. Durch die Leidenschaft würden sie den Bezug zur Realität verlieren und scheitern. Für mich ist Leidenschaft genau das Gegenteil. Sie ist der Grund, aus dem  ich all das hier mache. Leidenschaft ist die Motivation, die mich weitermachen lässt, wenn etwas nicht funktioniert.

Es wird immer Menschen geben, die trotz ihrer Hingebung scheitern. Aber scheitern werden wir alle früher oder später mal. Die Frage ist nur, ob wir aufstehen und weitermachen oder liegen bleiben. Kleinkinder fallen bei ihren Gehversuchen  am Tag ca. 100 mal hin. Und ich habe noch keines davon sagen hören: „Jetzt reicht es mir. Laufen ist einfach nicht mein Ding.“

Leidenschaft allein reicht natürlich nicht, um glücklich und erfolgreich zu werden. Da spielen viele andere Faktoren eine Rolle. In meinen Augen gibt es aber nicht schöneres, als für eine Sache zu brennen. Und jeder, der ein Hobby hat weiß genau, wovon ich spreche. Wenn du länger auf dem Bolzplatz oder in der Halle stehst, als alle anderen. Das ist Leidenschaft! Und ich gebe alles dafür, um dieses Gefühl in meinem späteren Job zu erreichen.

 

Ein Großteil der Jobs in der Arbeitswelt besteht aus Routinen. Sei es Protokolle zu schreiben, Telefonate zu führen und, und, und. Doch während viele Leute diesen Arbeiten nachgehen und sich ihren Traumjob ausmalen, setzen andere Leute ihren Traum in die Tat um. In seinem Lied „Erfolg ist kein Glück“ greift der Deutschrapper Kontra K genau das auf:

„Die immer träumen vom Erfolg, doch ich zieh‘ durch, bis er dann da ist“.

Wie gesagt, der Traumjob ist für jeden ein anderer. Manche Leute suchen vielleicht nicht ständig eine neue Herausforderung, möchten nicht für ihren Job um die Welt fliegen und viel Verantwortung tragen. Und das ist auch völlig in Ordnung. Wichtig ist nur das zu tun, was DICH glücklich macht.

 

In diesem Sinne: Fang an deinen Traum zu leben! Geh den ersten Schritt, dann den Zweiten usw. Und wenn du nicht weißt, in welche Richtung du dich orientieren sollst, dann setz dich mal hin und überlege dir, was dir wirklich Spaß macht. Dabei ist erstmal egal, ob du glaubst, man könne damit Geld verdienen oder nicht. Nur weil es offiziell keinen Job dafür gibt oder der schlecht bezahlt ist, heißt es nicht, dass du das nicht machen kannst. Sonst dürfte mein Ziel auch nicht Fotograf sein 😀 Die Menschen früher hielten es auch für unmöglich zu fliegen und fast jeder von uns saß schon mal in einem Flugzeug. Und wenn nicht, kann ich es nur wärmstens empfehlen!

 

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